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Das Wirtschaftsforum versteht sich als Katalysator für die Auslösung notwendiger Anpassungsprozesse (z.B. Strukturanpassungen in der Bau- und Tourismuswirtschaft). Weil gerade das Auslösen von Prozessen schwierig ist und weil in dieser Phase in der Regel kaum genügend Mittel vorhanden sind, schliesst das Wirtschaftsforum mit seiner Ausrichtung eine wichtige Lücke. Im Detail sehen die Aufgaben folgendermassen aus:

Wirtschaft:

  • Auseinandersetzung mit wirtschaftlichen Entwicklungen und ihren Auswirkungen auf Graubünden
  • Auseinandersetzung mit Schlüsselbranchen (Analysen, Impulse, Aus- und Weiterbildung)
  • Finanzierungsberatung, Vermittlung von Kontakten zu Investorennetzwerken 
  • Initialisierung einzelbetrieblicher Anwendungen

Politik & Verwaltung:

  • Botschafter des Wirtschaftsleitbilds Graubünden 2010
  • Impulse zur Verbesserung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen
  • Politikberatung
  • Beratende Instanz des Departements des Innern und der Volkswirtschaft

Bevölkerung:

  • Impulsveranstaltungen
  • Medienberichte

Ziele

Die Moderation von folgenden 3 Prozessen steht im Zentrum der Aktivitäten des Wirtschaftsforums. Prozesse moderieren heisst Probleme und deren Ursachen analysieren, Lösungsmöglichkeiten erarbeiten, Massnahmen vorschlagen und deren Umsetzung fördern und begleiten.

Der Leistungsauftrag des Kantons Graubünden und das Wirtschaftsleitbild Graubünden 2010 bilden die Leitplanken für die Aktivitäten des Wirtschaftsforums.

Festlegung der Aktivitäten

Anforderungen an die Auswahl von Projekten:

  • Projekte mit Bedeutung für die Volkswirtschaft Graubündens (z.B. Projekte für die Schlüsselbranchen Tourismus und Bauwirtschaft) resp. mit mindestens regionaler Bedeutung 
  • Modellcharakter bzw. Erstberatung, wenn Leistungen zugunsten einzelner Betriebe oder Institutionen erbracht werden
  • Kosten-Nutzen-Überlegungen 
  • Keine direkte Konkurrenzierung privater Beratungsinstitute (keine Konkurrenzofferten)